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Unity Gain Technologie

In einer typischen Musikanlage hat der Vorverstärker die Aufgabe, das aus dem Quellgerät stammende Musiksignal entgegenzunehmen, es aufzubereiten und an die Endstufen weiterzuleiten. Die Endstufen erwarten, dass der Vorverstärker das Signal mit maximal 2 Volt RMS an sie weiterleitet. Sie sind darauf ausgelegt, bei 2 Volt Eingangspegel ihre volle Nennleistung abzugeben.

Analoge Quellgeräte wie Plattenspieler oder Tonbandgeräte liefern lediglich eine Spannung von maximal 0,5 Volt (Tuner und Plattenspieler) bis 0,75 Volt (Tonbandgeräte). Um dennoch eine maximale Spannung von 2 Volt an die Endstufen weitergeben zu können, muss das Signal vor Weiterreichung an die Endstufe „vor-verstärkt“ werden. Dies ist die eigentliche Aufgabe des Vorverstärkers und daher hat er seinen Namen.

Heutige Vorverstärker verstärken das Eingangssignal um typischerweise 12 dB, bevor sie es an den Endstufeneingang liefern. Dies entspricht einer Verstärkung um den Faktor 4 und ermöglicht, auch bei Eingangspegeln von lediglich 0,5 Volt die geforderten 2 Volt am Ausgang zu erreichen.

Bei einem Quellgerät mit einer Spannung von z. B. 0,75 Volt wäre allerdings bereits eine Spannung von 3 Volt am Endstufeneingang erreichbar und das Lautstärkepotentiometer müsste auf ca. 67% reduziert werden, um nicht den maximalen Pegel zu überschreiten.

Bei den heutigen Quellgeräten handelt es sich allerdings in den meisten Fällen um digitale Quellen, und das an den Vorverstärker gereichte Musiksignal stammt dementsprechend von einem D/A-Wandler. Diese sind soweit normiert, dass sie bereits eine maximale Ausgangsspannung von 2 Volt RMS (+/- 5%) liefern und alle D/A-Wandler aus dem Hause MBL halten sich strikt an diese Vorgabe (andere Hersteller überschreiten manchmal diesen Wert, um lauter zu klingen).

Es ist erkennbar, dass eine Vor-Verstärkung des aus einem D/A-Wandler stammenden Signals eigentlich gar nicht notwendig wäre, da die Ausgangsspannung des D/A-Wandlers bereits dem entspricht, was die Endstufe an Eingangsspannung erwartet. Dennoch haben quasi alle Hersteller von Vorverstärkern daran festgehalten, auch ein von einem D/A-Wandler stammendes Signal zu verstärken.

Allerdings würde bei dieser Situation mit voll aufgedrehtem Poti eine Spannung von bis zu 8 Volt (!) am Endstufeneingang entstehen und um die 2 Volt nicht zu überschreiten, müsste das Poti wiederum auf höchstens 25% heruntergedreht werden.

Der Musikhörer bemerkt diese eigentlich merkwürdige Situation zunächst nicht, da er ja die gewünschte Lautstärke über das Poti des Vorverstärkers regelt und dieses Zuviel an Verstärkung durch eine niedrige Lautstärkeeinstellung ausgleicht. Er könnte sogar geneigt sein zu glauben, dass er noch viele Reserven hat, da er ja bereits bei niedriger Potistellung eine hohe Lautstärke erreicht und noch „Luft nach oben“ besteht. Bei erster Betrachtung liegt hier also aus seiner Sicht kein Problem vor.

Aber ist das wirklich so? Ist es wirklich ohne Nebenwirkungen, wenn das Signal vom Poti heruntergeregelt wird, um dann vom Vorverstärker wieder um denselben Faktor verstärkt zu werden? Die Antwort auf diese Frage ist ein klares „Nein“. Denn durch die unnötige Reduzierung des Pegels und anschließende Verstärkung gehen Dynamik und Auflösung verloren. Und gleichzeitig nehmen Rauschen und Verzerrungen zu – Faktoren, die man bei hochwertigen Systemen dringend vermeiden möchte.

Aus diesem Grund hat MBL in seinen Vor- und Vollverstärkern eine Technik entwickelt, mit der das Eingangssignal genau soweit geregelt wird, dass exakt die maximal 2 Volt an die Endstufen weitergegeben wird. In der Folge bleibt der gesamte Dynamikbereich des D/A-Wandlers komplett erhalten und es werden keine dB im Signal-Rausch-Verhältnis verschwendet. Dies ist hörbar und messbar. Diese von MBL entwickelte Technik trägt der Namen MBL Unity Gain und ist die Standardeinstellung bei den Vor- und Vollverstärkern der Noble Line.

Bei Bedarf kann die Unity Gain-Einstellung bei der Noble Line aber auch flexibel ausgeschaltet werden und in eine Regular Gain-Einstellung umgeschaltet werden. Dann wird das Signal um 8 dB vorverstärkt. Sinnvoll kann dies sein, wenn z. B. auf Partys deutlich höhere Lautstärken gewünscht sind und die üblichen Verzerrungen in Kauf genommen werden. Der Musikhörer verfügt damit über großzügige Reserven und muss sich keine Sorgen machen, nicht genügend Lautstärke abrufen zu können.

Eine Anpassung der Lautstärke durch den Musikhörer beim Umschalten zwischen Unity Gain und regular Gain ist übrigens nicht notwendig, da dies von dem Gerät eigenständig über Schrittmotoren am Lautstärkepoti vorgenommen wird. Es ist also keine Veränderung der Lautstärke beim Umschalten hörbar. Auch in der tonalen Balance sind keine Unterschiede zwischen ein- und ausgeschaltetem Unity Gain feststellbar. Dies wird durch zwei separate Signalpfade mit jeweils unterschiedlichen Bauteilen und individueller Abstimmung sichergestellt.

Zusammengefasst ermöglicht die Unity Gain-Technologie eine maximale Dynamik und Auflösung bei minimalem Rauschen und extrem niedrigen Verzerrungen. Oder kurz: deutliche Klangvorteile gegenüber herkömmlichen Vor- und Vollverstärkern.

 

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